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Pressehandel in Deutschland

Die Frage der Erhältlichkeit

Bahnhofsbuchhandel oder der „Händler an der Ecke“: die Frage der Erhältlichkeit
Vor allem neu am Markt agierende Verlage geben ihren Lesern oft die Auskunft, ihre Zeitschrift wäre am Bahnhof erhältlich, bestenfalls wird auch noch der Fachbegriff „Bahnhofsbuchhandel“ (kurz: BB) genannt. Dennoch gibt es danach immer wieder Rückmeldungen der Leser, der betreffende Titel wäre dort nicht erhältlich. Die Ursache liegt in den meisten Fällen daran, dass der Leser als Laie natürlich nicht den Unterschied zwischen einem „normalen“ Pressehändler und einem Bahnhofsbuchhändler kennt.

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Das Pflichtexemplar

Der Gesetzgeber verlangt von in Deutschland ansässigen Verlegern, die kostenlose Abgabe von jeweils zwei Exemplaren an die Deutsche Nationalbibliothek (DNB). Idealerweise übersenden die Verleger diese Exemplare als Freiabo. Dieser Pflicht unterliegen alle Druckwerke, ganz gleich ob diese kostenlos oder gegen Entgelt abgegeben werden, sofern die Erzeugnisse mehr als vier Seiten und/oder eine Auflage von über zehn Stück haben.

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Heftformat/ Layout

Schaut man sich die Presseregale an wird man feststellen, dass die Regale mehr oder minder auf eine generelle, dem Format DIN A 4 weitestgehend entsprechende Zeitschriftengröße „genormt" sind. Nicht selten versuchen sich daher neue Verlage durch ein außergewöhnliches Format oder eingeschweißte Heftbeigaben von der Masse abheben zu können. Ohne es zu wissen, fügen diese Neueinsteiger ihren Zeitschriften mehr Schaden zu als dass die Sonderformate mit ihrem Alleinstellungsmerkmal zu einem höheren Abverkauf führen.

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Handelsspannen

Die Handelsspannen regeln, welche Handelsstufe (Grossist, Einzelhändler) wie viel Anteil am Verkaufserlös eines Exemplars erhält. Die Spannen werden meist für einen Zeitraum von fünf Jahren zwischen Vertretern der Verlags- und der Handelsseite ausgehandelt und sodann von allen Marktteilnehmern übernommen.

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Verkaufspreis

Verkaufspreis für Ihr MagazinVerlage, die einen Special-Interest-Titel in den Handel bringen wollen, sind oftmals schlecht beraten wenn sie einen hohen Verkaufspreis wählen, um damit die anfallenden Kosten (Personalkosten, Druckkosten usw.) decken zu können. Es wird dabei übersehen, dass der Verkaufspreis in aller Regel auch einen verkaufspsychologischen Aspekt aufweist.

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Tipps für Verlage

  • Allgemeine Geschäftsbedingungen

    Das Kleingedruckte Grundlage für eine Zusammenarbeit zwischen zwei Partnern ist stets ein Vertrag. Bei der Überprüfung des vorgelegten Vertragstextes zeigt
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  • Der Name eines großen Verlagshauses

    Zeigt sich, dass ein neuer Verlag trotz aller offensichtlicher Vorzüge, die durch den Vertrieb in den Vertragsverhandlungen herausgestellt wurden, noch
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  • Der ideale Vertriebspartner

    Bereits am Markt tätige Verlage, die mit ihrem bisherigen Vertriebspartner unzufrieden sind und nunmehr einen neuen Nationalvertrieb suchen oder neugegründete
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  • Handelsspannen

    Die Handelsspannen regeln, welche Handelsstufe (Grossist, Einzelhändler) wie viel Anteil am Verkaufserlös eines Exemplars erhält. Die Spannen werden meist für
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  • Frühremissionen

    Das Thema Frühremission beschäftigt die Branche bereits seit Jahrzehnten. Selbst Arbeitsgruppen, die aus Vertretern des Grossoverbandes und dem Verlegerverband VDZ
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  • Druckerei/ die Internetdruckerei

    Ursprünglich war es oftmals üblich, dass mit der Herstellung einer Zeitschrift eine in unmittelbarer Nähe des Verlages ansässige Druckerei beauftragt
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  • Der Außendienst

    Hohe Vertriebskosten versuchen einige Dienstleister gerne damit zu rechtfertigen, dass in dem Preis auch die Leistungen des Vertriebsaußendienstes enthalten wären.
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  • Auflagenhöhe

    Wenn ein Verlag einen neuen Titel im Handel anbieten möchte, ist hierfür seitens des Handels keine Mindestauflage vorgegeben. Die Frage
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  • Fanzines/ Comics

    Eignen sich Fanzines für den Handel? Ja. Die Tatsache, dass zahlreiche heute im Handel erhältliche Zeitschriften, vor allem aus den
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  • Terminplanung

    Vor allem bei kleineren Verlagen kommt es oft vor, dass die avisierten Erscheinungstermine (die sogenannten EVTs = Erstverkaufstage) aus diversen Gründen
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  • Die Frage der Erhältlichkeit

    Bahnhofsbuchhandel oder der „Händler an der Ecke“: die Frage der ErhältlichkeitVor allem neu am Markt agierende Verlage geben ihren Lesern
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  • Anzeigenverkauf

    Das wesentliche Standbein eines Verlages ist der Anzeigenverkauf. Der Anteil der Anzeigen- und der Vertriebserlöse schwankt zwischen der Art der
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  • Heftformat/ Layout

    Schaut man sich die Presseregale an wird man feststellen, dass die Regale mehr oder minder auf eine generelle, dem Format
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  • Käufermarktstudie

    Wie in fast allen Bereichen wird auch im Pressehandel das Käuferverhalten detailliert analysiert. Dies beginnt bereits mit der Wahl eines
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  • Vertriebsdienstleister/ Nationalvertriebe

    Ein Verlag kann ohne weiteres sowohl den Bahnhofsbuchhandel als auch das Grosso selbst beliefern. Jedoch bietet es sich vor allem
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  • Verkaufspreis

    Verlage, die einen Special-Interest-Titel in den Handel bringen wollen, sind oftmals schlecht beraten wenn sie einen hohen Verkaufspreis wählen, um
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  • Austauschanzeigen

    Unter „Austauschanzeige“ versteht man eine vor allem im Verlagswesen gern genutzte kostenlose Form der Werbung. Dabei werden die auch als
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  • Angaben im Impressum

    Die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben über Herausgeber, Sitz des Verlages und weitere Daten werden zusammengefasst als „Impressum“ in jeder Ausgabe eines
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  • Das Pflichtexemplar

    Der Gesetzgeber verlangt von in Deutschland ansässigen Verlegern, die kostenlose Abgabe von jeweils zwei Exemplaren an die Deutsche Nationalbibliothek (DNB).
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  • Speditionskosten

    Ein Teil der durch einen Nationalvertrieb zu erbringenden Dienstleistungen ist die Beauftragung einer Spedition. Bezüglich der im Rahmen der Auslieferung
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  • Händlerauswahl

    Verfolgt man im Internet über einen längeren Zeitraum intensiv die Leserforen einiger Zeitschriften, so zeichnet sich bei Special-Interest-Titeln stets das
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  • Marketing/ Werbung

    Es ist nicht von Belang, ob die verkaufsfördernden Maßnahmen mit Kosten verbunden sind oder ob es sich um die gleiche
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  • Die Marktmacht des Vertriebs

    Oft wird behauptet, „kleine", also konzernunabhängige Vertriebsfirmen könnten sich am Markt nicht durchsetzen. Wäre dies tatsächlich der Fall, so wäre
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  • GTIN-Code (EAN)

    Der Strichcode GTIN (Global Item Number), früher EAN (European Article Number), dient dem Handel nicht nur zur besseren Bewältigung des
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  • Erfolgreich im Handel bestehen

    Um einen Titel erfolgreich im Handel dauerhaft zu platzieren, bedarf es eines qualifizierten Titelkonzeptes sowie einer grundlegenden Strategie. Auch die
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  • Grundlage des Pressevertriebs

    Grundlage für das Pressewesen in Deutschland ist das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland. Hier heißt es in Artikel 5, Absatz
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  • IVW

    Die Abkürzung „IVW“ steht für die „Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern“, einem eingetragenen Verein mit Sitz in Berlin.
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Verlagsinformationen

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Händlerfragen

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