Pressehandel in Deutschland

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Remittenden

Was passiert mit den unverkauften Exemplaren (Remittenden) eines Magazin oder einer Zeitung?

Eine häufig von Lesern gestellte Frage beschäftigt sich mit dem Verbleib der unverkauften Exemplaren und ob man die ggf. zu einem vergünstigten Preis vom Handel oder von den Verlagen beziehen könne. Üblicherweise werden unverkaufte Exemplare dem Altpapier zugeführt, da für diese Hefte keinerlei Verwendung mehr besteht („Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern!"). Nur in den seltensten Fällen werden die Remittenden abgesammelt und für eine Zweitvermarktung genutzt.

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Dies ist meist dann der Fall wenn die Herstellungskosten der Zeitschrift, beispielsweise durch ein beigefügtes Produkt, besonders hoch sind. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Zeitschrift „Yps", bei der für Kinder ein Spielzeug, das sogenannte „Gimmick", eingeschweißt war (Stichwort: „Urzeitkrebse" oder „mexikanische Springbohnen"). Auch die sogenannten Groschenromane oder Rätselhefte werden wieder eingesammelt, da diese keinen tagesaktuellen Inhalt haben und somit später oft als Sammelband erneut in den Handel kommen.

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Tags: Remittenden, Ganzstücke, Wiederauslieferung

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